Auf­bruch in neue Dimensionen

Als Zim­mer­ermeis­ter auf dem Bau lernte Matthias Kokel, der spätere Grün­der und Geschäfts­führer der MAKO GmbH & Co. KG, die Schwierigkeit­en auf Baustellen haut­nah ken­nen. Vor allem erlebte er, wie aufwendig es oft war, bes­timmte Schalun­gen zu fer­ti­gen. Deshalb entwick­elte er dafür ein ein­fach zu hand­haben­des Baukas­ten­sys­tem. Dieses Sys­tem ist nun in den ver­gan­genen Monat­en nochmals opti­miert wor­den: Dank der Ver­wen­dung ein­er völ­lig neuen Dämm­plat­te sind die Wärmeschutz­eigenschaften der Schalun­gen jet­zt noch besser.

Das Kerngeschäft dieses rasch wach­senden Mit­tel­ständlers mit Sitz im thüringis­chen Ohrdruf ist die Pro­duk­tion, der Ver­trieb sowie die Erforschung und Weit­er­en­twick­lung von Schalung­spro­duk­ten. „Schon als ich mein Unternehmen 2008 grün­dete, habe ich mir vorgenom­men, meine Pro­duk­te bess­er zu machen als der Markt“, erk­lärt Matthias Kokel. Dies gelang vor allem mit einem intel­li­gen­ten Baukas­ten­sys­tem aus soge­nan­nten ver­lore­nen Schalun­gen, die auf Dauer mit dem Mauer­w­erk ver­bun­den bleiben. Dadurch wird das Arbeit­en auf dem Bau ein­fach­er, und man spart Manpower.

Erster Anbi­eter auf dem Markt

Doch wer sich mit Bau­physik ausken­nt, weiß, dass auch Ringanker und Ring­balken ihre Tück­en haben, weil Beton vier­mal so viel Wärme leit­et wie ein Ziegel­mauer­w­erk. Ein Energiev­er­lust, der nicht sein muss, dachte sich Kokel, und suchte nach neuen Däm­m­ma­te­ri­alien, die er für seine Schalun­gen ver­wen­den kon­nte. „Ich habe mich stark in dieses The­ma eingear­beit­et und bin nun der erste Anbi­eter auf dem Markt, der bei ver­lore­nen Ring­balken- und Sturz­schalun­gen eine Wärmedäm­mung mit der Wärmeleit­gruppe 0,31 zum Ein­satz bringt“, erk­lärt Kokel stolz.

Fas­sade min­imiert Wärmeverluste

Für Laien mag der Sprung von der Wärmeleit­gruppe 0,35 zur Wärmeleit­gruppe 0,31 wie eine unschein­bare tech­nis­che Verän­derung ausse­hen. Doch die neuar­ti­gen Ver­schalun­gen von MAKO, die mit einem verbesserten Poly­sty­rol-Hartschaum, abgekürzt EPS, gedämmt sind, bieten enorme Vorteile. So opti­miert die Däm­mung mit EPS 0,31 den Wärme­durch­gangsko­ef­fizien­ten deut­lich: Bei 100 mm Däm­mdicke lag dieser soge­nan­nte U‑Wert bish­er bei 0,315 W/(m²K), mit den neuen Mate­ri­alien liegt er jet­zt bei 0,282 W/(m²K). Je niedriger der U‑Wert, desto bess­er der Wärmeschutz. Hinzu kommt: Da diese Ther­mo-Ver­schalun­gen ähn­liche Wärmeleit­eigen­schaften haben wie beispiel­sweise Poren­be­ton, entste­ht eine homo­gene Fas­sade, die klimaschäd­liche Wärme­brück­en ver­hin­dert und Wärmev­er­luste min­imiert. Überzeu­gende Pro­duk­teigen­schaften, mit denen sich MAKO vom Wet­tbe­werb abset­zt und in neue Dämmdimensio­nen vordringt.

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